Aktuelles

Hier findet Ihr Infos zu mehr oder weniger aktuellen Aktivitäten..........


Für unsere Streckenflieger

Auf der Internetseite http://airspace.xcontest.org/app/overview können tages aktuell Flugbeschränksgebiete abgefragt werden.

 


Früher Streckenflugsaisonstart 2017

Schon im März flog Flo ein 117 km FAI Dreieck. Er führt damit die Vereinsmeisterschaft mit einem satten Punktekonto an. Herzlichen Glückwunsch Flo.


Die Vereinsmeisterschaft 2016 ist entschieden

Herzlichen Glückwunsch an die drei Erstplatzierten, aber auch an alle, die teilgenommen haben.

Die Siegerehrung findet wie immer auf unserer Jahreshauptversammlung im November statt.

Weitester Flug mit dem Gleitschirm war der von Florian am 14.08.2016 über 106,5 km von der Grente in Antholz.

Der weiteste Flug von einem heimischen Gelände war der von Michael Bender am 09.04.2016 über 42,7 km vom Rinsenberg nach Altena.

Schließlich war der weiteste Flug eine Drachens bzw. Starrflüglers von Hugo am 07.05.2016 über 112,4 km in Pfalzen in Südtirol.

 

Ende der Vereinsmeisterschaft war der 15. September um 24:00 UTC analog zum DHV-XC.

Das Einreichen eines Fluges ist maximal 48 Stunden nach Wettbewerbsende möglich.

Diese 48 Stunden sind jetzt abgelaufen.

So, ab jetzt gelten alle eingereichten Flüge für die Vereinsmeisterschaft 2017.

Ende ist der 15. September 2017.

Wir hoffen wieder auf rege Teilnahme.


Florians erstes 100ter Dreieck

Am 13.08 flog Florian ein 106 km flaches Dreieck von der Grente. Er baut damit seinen ersten Platz in der DFC Streckenflugwertung 2016 - vermutlich uneinholbar - aus. Herzlichen Glückwunsch Flo.

http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=778979

Vater-Sohn Fliegercamp

Am Christi Himmelfahrt Wochenende konnten Jannik, Mathias, Hugo und Florian reichlich Streckenkilometer, bei einem Kurztrip auf die Alpensüdseite, sammeln.


Cooles Wochenende am Dolberg


Walk and fly am Rinsenberg


Drachenfliegen in Wenholthausen

Samstag der 09. Januar war ein sonniger aber, bedingt durch einen sehr starken Südwind, nicht unbedingt fliegbarer Tag für Gleitschirme. Mathias, Florian und Hugo nutzten den starken Wind und flogen mit ihren Drachen in Wenholthausen. Mathias flog über eine Stunde bis in den frühen Sonnenuntergang. So kann die Saison weitergehen.


DHV Fotowettbewerb 2015

Hugos eingereichte Foto beim DHV Fotowettbewerb 2015 hat den 1. Platz belegt. Christoph Bayer hat das Foto aus dem UL "geschossen".


Herzlichen Glückwunsch Christian zum 1. Platz des Streckenflugpokal 2015

Der Streckenflugpokal 2015 ist entschieden. Auf der Jahresjauptversammlung bekamen die drei Erstplatzierten ihre Urkunden und ein Geschenk. Georg belegte den 3. Platz, Florian den 2. Platz und Christian den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle drei und schöne, weite Flüge in 2016.

Download
Dokumentierte Streckenflüge 2015
Liste Streckenflüge 2015.pdf
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Dolberg Video

Fast jeder zweite Pilot hält inzwischen seine Eindrücke mittels einer Videokamera fest.
Die größte Arbeit ist jedoch die Nachbearbeitung der Daten und deshalb ein großes Dank an Jeden, der Fotos oder vor allem Videos zur Verfügung stellt.
Also Christian, super gemacht! Und jetzt genießen... :


Herzlichen Glückwunsch zur B-Lizenz

Wir gratulieren den drei Vereinsmitgliedern Peter Meier, Klaus Dieter Loos und Franz Josef Gnacke zum erfolgreichen Abschluß der B-Lizenz! Gemeinsam schlossen sie sich der Flugschule Wasserkuppe an und flogen in einem Kompaktkurs alle notwendigen Manöver. Die Theorieprüfung war für sie ebenfalls kein Problem. Krönender Abschluß war der 10km Streckenflug. Begleitet und unterstützt vom RedBull X Alps Teilnehmer Andy Frötscher übertrafen die drei die geforderte Strecke bei weitem!
Herzliche Gratulation


Bergfliegen auf dem Rennefeld: ein tolles Erlebnis!

Der DFC-Olpe bedankt sich für ein tolles Event auf dem Rennefeld. Die Bedingungen am Samstag waren ideal und so konnten sogar ein paar DFC-Schlepps zwischen die spektakulären Acroflieger und die Fallschirmspringer geschoben werden.
Danke auch an Christoph und seine F-Schlepps. Ein super Tag, der mit dem Sonnenuntergang noch lange nicht zuende war! Danke an alle Helfer und vor allem an das Rennefeld.



30 Jahre DFC Olpe

Der DFC-Olpe kann in diesem Jahr auf seine 30-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken!
Dieses freudige Ereignis werden wir im Rahmes des Flugplatzfestes auf dem Rennefeld am 02. u. 03.Juni 2012 feiern!
Alle Freunde, Bekannte und Interessierte können uns gerne an diesen Tagen besuchen, für die wir ein kleines Rahmenprogramm zusammen gestellt haben!
Wir freuen uns auf Euch !

DFC-Olpe
Der Vorstand


Mal wieder Windenschlepp!

So überraschend klasse das Wetter war, so überraschend und spontan war auch der Wind!
Glücklich sind die, die sich auf unterschiedlichste Bedingungen einstellen können.
Hoffentlich sieht man sich bald wieder auf dem Rennefeld.
Ein besonderer Dank an Bubi und Andreas!


Windenschlepp auf dem Rennefeld am 04.02.2012

Windenschlepp auf dem Rennefeld am 04.02.2012

Die Flüge, mit denen man nicht rechnet sind doch die schönsten!
7 Piloten und ein paar Passagiere genossen die sonnige Kälte.
Danke Bubi, ausgezeichnet!
Und damit die Stubenhocker beim nächsten mal auch wieder dabei sind hier ein Link: klick auf Bild


RennefeldFlug


Windenschlepp auf dem Rennefeld im Januar 2012

- Tandemflüge
- Atos-Landung
- defekte Winde
- und einfach gut gelaunte Leute
... Fazit: Windenschlepp muss öfter sein!

Dank an Bubi und an alle Rennefelder!


Windenkurs mit Arno Gröbner

Im Herbst 2011 führt die Flugschule Arno Gröbner einen vereinsinternen Windenkurs durch.

Sieben Flugschüler erwarben so die Startart "Windenschlepp" und erwarten jetzt voller Vorfreude die Schleppsaison 2012.



Ein ganz "normales" Wochenende eines Drachenfliegers! (von Bubi)

Samstag morgen 26.06.04 (nach dem TB-Sommerfest in Windhausen) kurz nach 9 Uhr geht das Telefon in meinem Büro: Hallo Wolfgang, wie sieht es aus, es wird 3/8 Cumullus, schwacher bis mäßiger Wind um 280° und mäßige bis gute Thermik vorausgesagt!

Kommst du mit nach Winterberg, zum Christoph, der zieht uns mit seinem UL (Drachen mit Motor) in die Luft.

Nach der wochenlangen wetterbedingten Zwangs- pause ist das überhaupt keine Frage!

11:30 Uhr treffen bei mir zuhause in Saalhausen, Drachen aufs Auto, Gurtzeug in Kofferraum, Frau und Kinder tschüß sagen, los geht’s.

13:45 Uhr Winterberg-Remmeswiese (hinter der Diskothek Alpenrausch), Kollege Hugo startet mit seinem „Starrflügelgerät“ hinterm UL. Nach einem seiner schlech-testen Starts die ich je bei ihm gesehen habe, reißt auch noch in ca. 100m Höhe die Sollbruchstelle.

Hugo wäre nicht Hugo, wenn er nicht trotz der geringen Höhe um den Thermikanschluss kämpfen würde. Und so arbeitet er sich ganz allmählich bis unter die Wolkendecke und geht „auf  Strecke“ (Überlandflug) Richtung Osten.

Nachdem Christoph mit seinem UL gelandet ist, wird zunächst auf Grund der doch starken thermischen Turbu-lenzen der Schleppbetrieb unterbrochen. Ich sichere meinen Drachen an einem Erdnagel und denke mir, du kannst schon mal Richtung Osten bis Korbach fahren um dort irgendwo den Hugo aufzugabeln.

Am Flugplatz Korbach angekommen werde ich herzlichst von Nino und seinen Kindern begrüßt und zu einem Cappuccino eingeladen. Nachdem mehrere Stunden vergangen waren, machte ich mir dann doch langsam Sorgen um meinen Kollegen.

Um 18:40 geht dann das Handy: Hallo, bin gerade gelandet, weiß aber noch nicht genau wo, das GPS zeigt mir 167 km freie Strecke an. Nach durchgabe der Koordinaten stellt sich heraus, dass er nach einem 5 ½ -stündigem Flug in der nähe von Gotha (Thüringen) gelandet war.

Unter Fliegerkollegen stellt sich erst gar nicht die Frage ob man jemanden abholen kann (Anruf an die Liebste daheim: ….wird heute etwas später).

Also, ab ins Auto, Kassel-Eschwege-Mühlhausen-Bad Langensalza, um 21:50 Uhr stehe ich in Groß Fahner, ein Örtchen ca. 30 km Luftlinie von Groß Heringen (AeroKurier Online Contest).Drachen aufs Auto und wieder zurück Richtung Sauerland!

Mehrer hundert Kilometer und ein paar Stunden später (Sonntagmorgen 02:00 Uhr) sind wir wieder daheim.

Nach abladen der Drachen und einem wohlverdientem Bier (können auch zwei oder drei gewesen sein) liege ich um 03:50 Uhr im Bett.

Um 10:00 Uhr heißt es dann: Papa aufstehen! Mir fällt mein Versprechen vom Freitag wieder ein, dass wir am Sonntag schwimmen fahren; wenn kein Flugwetter ist.

Warum erwachsene Menschen solch sinnlose Sachen machen, lässt sich nur sehr schwer erklären, es hängt wohl mit dem Jahrtausende altem Traum vom vogelgleichem Flug zusammen und damit seine Grenzen immer wieder aufs neue kennen zu lernen!

Dieser vogelgleiche Flug wird zum Glück in meiner Lebensspanne durch das Drachen- und Gleitschirmfliegen nahezu erreicht!

 

Bubi


Mit den Drachen übers Sauerland (von Hugo)

Freitagabend 25.06.2004 - der ARD Wetterbericht für morgen ist viel versprechend. Der Segelflugwetterbericht im Internet bestätigt die Prognose und gibt mir weitere Auskünfte über Thermikentwicklung und Windgeschwindigkeiten. Wegen des gemeldeten Westwindes müsste ich, bei einem Start in Winterberg, Richtung Osten fliegen. Vorsichtshalber schaue ich mir in der Luftfahrtkarte noch die Kontrollzonen, in die man nicht einfliegen darf, östlich von Winterberg, an.

Samstagmorgen 26.06.2004 – Bubi (Wolfgang Henrichs) ist noch arbeiten und kann sich erst ab Mittag frei machen. Mittlerweile bilden sich am Himmel hübsche Schäfchenwolken die auf eine gute Thermik deuten. Um 11.30 Uhr kommen wir endlich los und sind gegen 12.15 Uhr in Winterberg. Kurz vor dem Fluggelände „Remmeswiese“ sehen wir Christoph mit seinem UL (motorisierter Drache) den ersten Drachen in die Luft schleppen. Nach dem Ausklinken steigt dieser in der Thermik gut nach oben.

Schnell fangen wir mit dem Aufbau der Drachen an. Die Instrumente – Navigationsgerät (GPS), Höhenmesser und Variometer werden eingestellt. Aufgrund, früherer schlechter Erfahrungen, ziehe ich mich warm an – T-Shirt, Wollpullover, Windbreaker und oben drüber eine enge „zweite Haut“, anschließend Gurtzeug und dicke Handschuhe – und das Ende Juni.

Der Wind kommt auf der Startbahn von rechts und nicht optimal von vorne, ist aber noch im grünen Bereich. Ich gebe Christoph das Startzeichen und muss ganz schön lange rennen bis mich mein Drachen in die Luft zieht.

Am Ende der Piste fliegt Christoph nach rechts über einen Fichtenwald. Unser Steigen ist allerdings nicht berauschend. Wenn hier das Schleppseil reißt, habe ich ein dickes Problem. Die Höhe reicht nicht zum Rückflug auf den Flugplatz und als Landeplatz bleibt nur der enge Golfplatz weiter unten im Tal. An die Turbulenzen dort will ich gar nicht denken. Plötzlich taucht Christoph vor mir ab, er scheint in eine stark fallende Luftmasse gekommen zu sein, ich 80 m hinter ihm am Schleppseil bin noch in steigender Luft. Durch eine höhere Fluggeschwindigkeit versuche ich auf gleiche Höhe wie Christoph zu kommen. Wegen der hohen Geschwindigkeit – ich fliege mit über 100 km/h –  hängt das Schleppseil durch. So wie Christoph abgetaucht ist schießt er plötzlich wie ein Korken nach oben. Wenn jetzt wieder Zug auf das Schleppseil kommt wird wohl die Sollbruchstelle reißen.

Das Seil spannt sich - und wie vermutet reißt die Sollbruchstelle. Na ja, die Höhe reicht auf jeden Fall, um zum Flugplatz zurück zukommen. Ich fliege aber in kräftiges Steigen ein und 10 Minuten später bin ich unter der Wolkenbasis auf 2100 m NN (Höhe über Meeresspiegel). Mit dieser komfortablen Höhe fliege ich Richtung Osten los. Über Medebach bringt mich die nächste Thermik wieder unter eine Wolke, allerdings schüttelt es mich dabei ganz schön durch.

Zwischen Korbach und Edersee kann ich wieder aufdrehen und dabei den Ausblick auf den Edersee und die Gegend um Korbach genießen. Am Flugplatz Korbach sehe ich Elmar Müller, einen Fluglehrer aus Winterberg, mit Gleitschirmflugschülern beim Windenschlepp. Schön hier oben zu sein und nicht dort unten!

Richtung Flugplatz Waldeck ist wie des öfters keine Thermik zu finden. Warum ist hier eigentlich ein Segelflugplatz, die Plätze wurden doch immer in thermisch guten Gebieten angelegt?

Ich gleite weiter und komme dem Boden immer näher. Ich fluche - hier bin ich bei Streckenflügen schon 2-mal gelandet. An einer Waldkante in Flugrichtung sehe ich tief einen Vogel kreisen, ein Zeichen für Aufwind. Ich fliege die Stelle an und finde dort einen Aufwind, dieser ist aber so schwach, dass ich nicht mehr bis unter die Wolken komme.

Bei Fritzlar kreuze ich die A49 und kurz vor Melsungen die A7. Die Thermik ist hier überall sehr schwach und zwischen den einzelnen Thermikbärten verliere ich immer viel Höhe und muss mich von unten langsam und mühsam nach oben arbeiten.

Weiter Richtung Waldkappel ändert sich die Landschaft und kommt mir wieder vertrauter vor - sie ähnelt stark dem Sauerland. Die Thermik wird deutlich besser und kreisende Segelflieger zeigen mir die Aufwinde.

In Flugrichtung wird die Landschaft ebener, mit riesigen Getreidefeldern. Überall stehen Windräder, die mir zuverlässig die Windrichtung anzeigen. Südlich von meinen Kurs sehe ich Eisenach mit der Wartburg.

Das Fliegen hier macht riesig Spaß, die nächste Wolke anpeilen, los fliegen und unter den Wolken in butterweicher Thermik hoch drehen.

Da ich mittlerweile ziemlich erschöpft bin, und für die Landung noch einmal volle Konzentration benötige, suche ich mir nach 5 ½ Stunden Flugzeit eine abgemähte Wiese zum landen. Um 18.45 Uhr lande ich sicher aber überglücklich auf einer riesigen Wiese in der Nähe von Erfurt. Mein GPS zeigt an, das es bis nach Winterberg 167,5 km – Luftlinie - sind.

Dank Bubi, der einen Teil der Strecke schon mit dem Auto, auf Verdacht, Richtung Osten gefahren ist, brauche ich mir um das Nachhause kommen, keine Gedanken machen. Als er mich abholt, hoffe ich, dass ich mich bei ihm irgendwann Revanchieren kann.


Hugo