Aktuelles

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Saalhausen - Herborn

Die Wettervorhersage ließ für das Wochenende am 07. und 08. Juli 2018 Gutes erahnen. Zwar war Blauthermik gemeldet, was uns aber nicht abhalten sollte, früh auf den Dolberg zu fahren.
Andreas und Klaus starteten schon zwischen halb zwei und zwei Uhr und testeten die ersten Thermiken an. Als ich schließlich gegen viertel nach zwei startete war Klaus wieder auf Startplatzhöhe gesunken; Andreas war noch etwas höher. Direkt nach dem Start ging es nach rechts, aber Höhe war nicht zu machen. Klaus erging es wie mir und so flog er als erster vom Berg weg Richtung Landeplatz, hatte dann aber weiter vorne eine super Thermik gefunden, die ich mir nicht entgehen ließ (Danke Klaus). Von da an ging es bis auf 1550 m Richtung Oberhundem und dann weiter im Sinkflug nach Würdinghausen. Hier war für mich schon fast klar, auf Vierlinden landen gehen zu müssen. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne den Bart beim Steinbruch der Fa. Behle gemacht, der mich von 750 m auf über 1700 m brachte und schon war ich Richtung Hilchenbach an Albaum vorbei. Ich konnte noch sehen, wie Andreas auf dem Rückweg von Langenei in Saalhausen wieder Höhe gemacht hatte, wusste allerdings nicht, dass er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf einer etwas östlicheren Route auf dem Weg nach Heinsberg war. Schließlich konnte ich mit komfortabler Höhe die Windräder in Hilchenbach überfliegen und war dann überrascht, in Helberhausen einen Schirm auf mich zufliegen zu sehen; es war Andreas, von Heinsberg kommend. Ab diesem Zeitpunkt konnten wir die weitere Reise gemeinsam angehen, was natürlich bei Blauthermik, und nicht nur dabei, von Vorteil war. Im nächsten Bart hinter Helberhausen konnten wir wieder gut 1000 m bis
auf 1700 bis 1800 m steigen, so dass einem Weiterflug Richtung Netphen nichts mehr im Weg stand. Andreas wählte eine Route mehr Richtung Obernautalsperre, wo er starkes Sinken hatte. Aus dem Grunde bin ich etwas weiter westlich geflogen und konnte so das Saufen verhindern. Andreas musste sich in Netphen aus 750 m Höhe wieder rausbasteln, was ihm auch ziemlich gut gelungen ist. Ab Deuz ging es dann gemeinsam weiter über die unbekannten Orte des Siegerlandes Richtung Süden; die Aussicht allerdings war phänomenal bei der Sicht an diesem Tag. Und so dauerte es nicht lange, bis wir an Dillenburg vorbei waren und Kurs auf Herborn nahmen. Allerdings war dann östlich von Herborn die ganze Herrlichkeit vorbei und so blieb uns nur die Landung auf einer Wiese oberhalb von Ballersbach. Dort wurden wir schon von Michael, einem Einheimischen, in Empfang genommen, der uns sogleich ein Landebier in Form von eiskalt gekühltem Veltins brachte. Er organisierte auch unseren Transport zum Bahnhof in Herborn, von wo aus wird dann mit der Bahn – Dank an Jannik für den Zugfahrplan – in Nullkommanichts in Altenhundem waren, wo wir dann abgeholt wurden.

 

Georg

Grün = Andreas, rot = Georg

 


 

 


Clubtour 2018 - die Fünfte

Am Abreisetag – wenigstens für die meisten Teilnehmer – fuhr noch ein Teil der Mannschaft auf den Melchboden, um zum Abschluss noch einen Flug zu machen. Hierbei konnten noch einmal Startüberhöhungen erflogen werden und so ging es mit dem guten Gefühl nach Hause, dass jeden Tag geflogen werden konnte, entgegen der Wetter-prognose vor der Tour. Am Ende des Tages sind alle Familien, die am Mittwoch ihre Rückreise antraten, wohlbe-halten wieder zu Hause angekommen.

Georg

 


Cubtour 2018 - die Vierte

Am vierten Tag zogen schon während des Frühstücks hohe Wolken auf, sodass durch die Abschirmung keine verlässliche Thermik zu erwarten war. Darum machten wir uns wieder zeitig gegen 9:30 Uhr auf den Weg zum Melchboden. Oben angekommen zeigte sich, dass wir zügig starten sollten, um wenigstens noch die verbliebene Sonneneinstrahlung zu nutzen. Eine nennenswerte Startüberhöhung war leider nicht mehr drin und so blieb nur das Ziel, die Flüge so weit wie möglich auszudehnen, was dem einen oder anderen auch gelungen ist. Als wir schließlich alle am Landeplatz Bruggerstube angekommen waren war von der Sonne nichts mehr zu sehen. Ein paar Unentwegte fuhren noch einmal zum Startplatz; allerdings begann es schon während der Auffahrt zu regnen, daher blieb nur die Erkundung der Zillertaler Höhenstraße Richtung Kaltenbach mit dem Auto.

Georg


Clubtour 2018 - die Dritte

Für Tag 3 sahen die Bedingungen vielversprechend aus und so wurden am Abend fleißig Streckenpläne und Flug-routen ausgearbeitet. Um 9:30 Uhr ging es los zum Melchboden. Bei der Auffahrt bildeten sich bereits die ersten Wolken und am Startplatz herrschte schon ein deutlicher Süd-Südostwind. Die Wolken wurden schnell größer und so konnten schon am Startplatz die ersten Pläne verworfen werden. Vor 11 Uhr starten wir und alle drehten bis teilweise über 3100 m auf. Wer sich auf den Weg machte musste sich jedoch mit teilweise turbulenten und an-spruchsvollen Bedingungen auseinandersetzten. Gegen 14 Uhr waren alle zufrieden am Landeplatz eingelandet und genossen noch die Sonne und ein Mittagessen an der Bruggerstube bevor es zurück zum Hotel Eder ging. Für mich war das schon der Letzte Tag einer gelungenen Clubtour. Ich wünsche allen eine gute Heimreise und wer noch im Zillertal bleibt erfolgreiche Flüge.

Flo


Clubtour 2018 - die Zweite

An Tag zwei galt es, das Fluggebiet zu finden, was am längsten von Schauern verschont bleiben sollte. Darum machten wir uns gegen 8 Uhr auf den Weg nach Pfalzen, weil es für die Alpen Südseite etwas besser gemeldet war. Vor Ort sah es erst danach aus, als ob die Sonne sich gegen die Wolken durchsetzen kann, doch die wenigen blauen Löcher verschwanden wieder. Die Bedingungen waren sehr schwach aber wir konnten bis zu 1 Std. in der Luft bleiben und sogar den Startplatz überhöhen. Im Tal sah man die Schauer vorbei ziehen aber wir blieben alle trocken.

Flo


Clubtour 2018 - die Erste

Das Pfingstwochenden für die Clubtour 2018 versprach in den vorläufigen Wetterprognosen nichts Gutes.

Trotzdem fanden sich am Samstag morgen um kurz vor 10 Uhr 9 Flieger vor dem Hotel Eder im Zillertal zusammen um die Auffahrt anzugehen.

Die Wolken wurden schon zu dieser Zeit dunkel und hoch und es galt, sich so schnell wie möglich in die Luft zu hauen. Die Gleitschirmflieger startetetn zuerst um kurz vor 11 Uhr und man konnte sich halten oder sogar teilweise bis zur Wolke aufdrehen. Die Drachenflieger starteten bereits 15 min später und konnten ebenfalls die teilweise starken Bärte ausnutzen um an die Basis zu gelangen. Leider beendete der aufkommende Niederschlag alle Flüge nach maximal 1 Stunde. Alle landeten sicher und zufrieden an der Bruggerstube und genossen sichtlich das erste Landebier der Clubtour. Im Laufe des Tages zog es weiter zu und die Schauer wurden häufiger. Man vertrieb sich die Zeit entspannt mit Wellness oder sportlich am Klettersteig.

Für morgen sind die Vorhersagen wieder sehr undurchschaubar bis schlecht gemeldet aber wir versuchen unser Glück in Pfalzen !!!

Flo


137km Dreieck in Fanas.

Am Samstag den 21.04.2018 trafen sich Christian und ich um 06:45 Uhr in der Nähe von Kempten. Wir machten uns auf den Weg nach Fanas in die Schweiz. Die Wettervorhersagen versprachen schwachen Wind bis in die Höhe und starke hochreichende Frühjahresthermik. Vor Ort konnte Michael bereits am Vortag, bei einem super Flug, die Gegend erkunden und uns mit nützlichen Infos versorgen, da für uns das Fluggebiet neu war.

 https://www.dhv-xc.de/leonardo/index.php?op=show_flight&flightID=972734

Pünktlich in Fanas angekommen, mussten wir uns leider doch mit unseren schweren Ausrüstungen gute 1 ½ Std. den Berg hochquälen. Dies beeinflusste den Startzeitpunkt und die Energiereserven leider erheblich und so starteten Christian und ich erst um 11:40 Uhr in die schon seit über einer Stunde tragende Luft. Der Startbart brachte uns schnell und zuverlässig auf gute 2600m.